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Montenegro

Schwarze Berge - rote Berge?

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13. - 16. April 2011

Herceg Novi – Budva – Ulcinj

ca. 137 km

Habe gegen Mittag die Grenze zu Montenegro passiert. Bereits in der Nacht auf Mittwoch hat es geregnet, beim Zusammenpacken war das Zelt jedoch wieder trocken aber der Himmel schwarz. Nach dem Grenzübergang musste ich die Regenkleider montieren. Eine Abfahrt stand an und es hat in Strömen und aus allen Richtungen geregnet. Auch der Wind war stark und kam aus allen Richtungen. Mit so vielen Taschen am Fahrrad hat man eine grosse Angriffsfläche, z.T. hatte ich das Velo nicht ganz unter Kontrolle. Da ich aber wusste, dass ich in Budva zwei Nächte in einem Zimmer bleiben werde, also am trockenen, hat mir der Regen nicht so viel ausgemacht. So konnte ich auch die Ausrüstung etwas testen.

  • Schuhe = dicht

  • Regenhose = dicht

  • Regenjacke = dicht (war froh um die rote Farbe, es war beinahe dunkel bei diesem Sturm, auch die Kapuze hat prima unter dem Helm platz.)

  • Handschuhe = ca. 1,5 Stunden dicht

  • Helmüberzug = Dicht (würde in der Regel genügen, bei starkem Regen ist aber die Kaputze von Vorteil)

  • Lenkertasche Regenhülle = dicht, ist aber bereits kaputt, Garantie Fall!

  • Ortlieb Taschen = auch diese sind noch Dicht.

Der nächste Regen kommt bestimmt!

Montenegro

Die Strassen in Montenegro sind bereits etwas weniger komfortabel, es hatte riesige Pfützen, nein Seen auf der Strasse.

Am Abend wird der Regentag mit wunderschönem Licht abgerundet. Da stimmt die Bezeichnung "Montenegro" nicht mehr...

Montenegro

Auch in Montenegro wird auf den Tourismus gesetzt. In der Altstadt von Budva hat es diverse Geschäfte und Restaurants. Auch gibt es Badestrände, Hotels und Campingplätze. Diese werden fleissig für die anstehende Saison parat gemacht.

Montenegro

Gebaut wird an der ganzen Küste entlang. Auch am Samstag. Überall hat es "doityourself"-, Farb- oder Baumaterial Geschäfte.

Aus einem geplanten Ruhetag wurden gleich zwei. Ich bin in der zweiten Nacht in einen komaartigen Schlaf gefallen und hatte am Morgen grosse Mühe aufzustehen. Auch die Beine waren schwer wie Blei. Und dazu hat es wieder geregnet. Dem Körper haben die zwei Ruhetage gut getan. Ansonsten war es etwas langweilig.

So war ich froh, am Samstag weiter zu fahren. Albanien wartet auf mich. Kurz nach Ulcinj bin ich von der Küstenstrasse landeinwaerts Richtung Grenze gefahren. Die Strasse hat von einer Hauptstrasse auf eine Nebenstrasse gewechselt, auf der Karte sah dies nicht so aus. Ich fragte mich ob diese Strasse wirklich zur albanischen Grenze führt.

Da überholt mich doch tatsächlich ein Auto mit Basler Nummer, ich habe gewunken aber nichts ist passiert. Schon bald kommt ein Zürcher und ein Berner. Auch Italiener und Deutsche. O.K. Ich habe begriffen, bin auf der richtigen Strasse. Die gehen alle nach Albanien ihre Verwandten besuchen...

Fazit Montenegro:

Das Montenegro, welches ich gesehen habe war nicht so mein Ding. Es riecht zu sehr nach Ballermann Urlaub.

Aber der Weg zur albanischen Grenze, führte ins Landesinnere, dies war sehr schön.

 



Gefahrene Kilometer

10131km

nachgeführt am: 24.10.2011

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