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Schweiz

Zweiter Reisestart

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Herzogenbuchsee – Rüti bei Lyssach

23. März - 03. April 2011

0 km

 

Die Veloausstellung in Hermiswil war erfolgreich. Neben vielen Besuchern mit interessen an den Velos, konnte ich mich noch einmal von ein paar Freunden verabschieden. Erfreulicherweise haben sich auch noch ein paar Leute für das Sponsoring für Horyzon Projekte im Balkan eingetragen. Vielen Dank für die grosszügige Unterstützung!

Am Montag wurden mein Velo und ich mit BG-Fit aufeinander abgestimmt. Körper Mase und Beweglichkeit bestimmen die Einstellungen am Velo. Sämi (outdoorX) hat vor kurzem einen Kurs von Spezialized besucht und ich kann die Einstellungen nun auf meiner Reise Testen (Versuchskaninchen). Leider passte der Ledersattel nicht ins Konzept, er konnte nicht genug nach hinten verschoben werden.

Wie erhofft erhielt ich am Montag das Visum für Usbekistan und am Freitag das von China. Morgen früh (Sonntag 3. April), werde ich mit dem Zug wieder nach Venedig fahren und meine Reise fortsetzten.

Ich wünsche allen Zuhause einen schönen Sommer!

 

Probefahrt

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13.- 18. März 2011

Strecke: Herzogenbuchsee - Sursee - Einsiedeln - Chur - Bergün - Sta. Maria

280 km

 

Nach dem herzlichen Abschied im Buchsipark fahren wir zu fünft los Richtung Suresee. Unterwegs verabschieden sich Claudia und Dani. Im "Luzerner" geniessen wir die Frühlingsluft nur mässig, alle Gülle muss aufs Feld... Aber nicht nur die Luzerner sind am "bschütte" dieser Frühlingsduft begleitet uns bis ins Graubünden.

Kaum fahren wir in Sursee ein, treffen wir unsere ersten Gastgeber Nice und Fipu per Zufall an. Sie haben noch nicht mit uns gerechnet und stellen für uns Ihr Programm um. Zuerst begleiten wir aber Adi noch auf den Bahnhof, damit er den Zug nicht verpasst (dafür ist er sehr talentiert (-; ). Nach einem Städtlirundgang werden wir chinesisch bekocht! Anschliessend sehen wir uns die Fotos von ihrer ersten Chinareise an. Dies ist für mich eine tolle Reise Einstimmung.

Am zweiten Reisetag picknicken wir gemütlich am Zugersee und geniessen das warme Wetter bei einem Nickerchen. In Zug selber müssen wir jedoch das erste mal das GPS zur Hand nehmen, um den Veloweg in die richtige Richtung zu finden. Das wir bereits in Zug den Weg suchen müssen finde ich lustig, ich will einfach nicht an die kommenden Städte denken. Hoffentlich funktioniert mein Cyti Navigator auch in Istanbul! (-;

Am Ägerisee gibts bereits das erste Eis! Über den Sattel geht es weiter nach Einsiedeln. Endlich sehe ich die Moorlandschaft Rothenthurm ein mal live. Leider blüht noch nichts.

Probefahrt

In Einsiedeln finden wir ein Bett im Bildungs- und Jugendzentrum. Gemütlich und praktisch. Auch im Kloster habe ich angeklopft. Leider nehmen sie nur Pilger auf. Schade, dass ich meinen Pilgerausweis nicht mitgenommen habe.

Über die Sattelegg fahren wir zum Walensee, der Föhn macht uns am Nachmittag zu schaffen. Wir müssen in Sargans aufgeben und mit dem Zug bis Chur fahren. Dort wartet ein Bett bei Maria und Diego (ihr Sohn) auf uns.

Am Walensee

Zwischen Chur und Thusis habe ich bereits die erste Panne. Wir haben den Veloweg gewählt, welcher über Feldwege durch einen schönen Wald führt. Auf der Abfahrt erwische ich einen Stein und mein Hinterrad hat eine schöne 8. Zwangspause, zum Glück genau zur "Znüni Zit"! In Tiefencastel besuchen wir nocheinmal Maria, dieses mal am Arbeitsplatz, auf der Geschäftsstelle vom Parc Ela. Nun wartet noch das Tagesdessert auf uns, die Auffahrt nach Bergün. Ein paar km vor dem Ziel setzt leichter Regen ein.

Am Abend wandelt sich dieser in Schnee um. Der Ofenpass rückt in die ferne.

Im Kurhaus Bergün erhalten wir ein 12er Massenlager inkl. Dusche und Kochnische (mit meinem Benzinkocher) für uns alleine. Toll!

Am nächsten Morgen nehmen wir es ruhig. Bis am Mittag müssen wir entscheiden wie weiter.

Nach dem Mittag fahren wir im Zug bis Zernez, es schneit immer noch. Also nehmen wir den Bus nach Sta. Maria. Laut TCS hat es auf dem Ofenpass Schnee. Vielleicht hätten wir besser beim VCS nachgeschaut. Die Strasse war Schneefrei. Tinu steigt in Buffalora wieder um und fährt zurück nach Bergün. Er hat seine sieben Sachen dort gelassen, bleibt noch eine Nacht und geniesst seine Ferien in der Schweiz. Nun Reise ich alleine Richtung Venedig.

In Sta. Maria treffe ich per Zufall noch einen bekannten Lehrer aus Wynigen, welcher mit seiner Klasse im Skilager ist.

Kurz vor dem ersten Grenzübergang mache ich noch einen Halt beim Benediktinerinnenkloster St. Johann, ein Unesco Weltkulturerbe. Dieses sieht jedoch nicht so imposant aus wie auf den Fotos aber der Blick ins innere der Kirche lohnt sich.

Probefahrt

Fazit Schweiz: Die Beine stimmen, der Kopf auch. Die Schweiz ist schön, ich komme wieder!

 



Gefahrene Kilometer

10131km

nachgeführt am: 24.10.2011

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