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China – Gansu – Tibetische Hochebene - Seite 2

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China – Gansu – Tibetische Hochebene
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Am nächsten Morgen regnet es immer noch. So starten wir erst um 11.00 Uhr und entscheiden uns für den Expressway. Die Frau an der Zahlstelle will uns zurückhalten, wir sind aber schneller. Hat nur wenig Verkehr und einen guten Seitenstreifen. Kommen zehn mal schneller voran als im Matsch. So erreichen wir am Abend nach 100km Linxia. Die Strasse führt durch das Tal der Moscheen. So nennen wir es auf jeden Fall. Haben noch nie so viele Moscheen so nahe beieinander gesehen. So gibt es also auch hier noch Moslems.

Die Chinesen stellen einem überall heisses Wasser zur Verfügung. So stoppen wir für das Mittagessen bei einer Raststädte und essen Quicknudeln und trinken Tee. Danach wartet bei einer Ausfahrt die Polizei auf uns. Ach nein, bitte jetzt nicht den Expresway verlassen. Es sind junge Polizisten, sie wollen Fotos mit uns. Freundlich weisen sie uns darauf hin, dass wir schön rechts auf dem Seitenstreifen fahren sollen. Ja klar, danke und tschüss. Auf den Strassen sehen wir immer wieder Frauen am Arbeiten. Auch auf Baustellen arbeiten viele Frauen. Lustig ist, dass sie meistens in ziemlich schönen Kleidern arbeiten. Die Männer stehen nicht selten daneben und schauen zu.

Das Hotel in Linxia ist sehr deprimierend. Sehr gross, sehr schmutzig und hat komische Gäste. Auch in der Nacht ist es sehr laut. Gerne verlassen wir den Schuppen am nächsten Morgen. Ob wir es Heute wohl bis Xiahe schaffen. Xiahe ist ein Dorf mit Tibetern und einem buddhistischen Kloster. Ich freue mich sehr darauf. Beim Start ist es ist feucht und kalt. Nach 50km kann Chris nicht mehr fahren, er hat Probleme mit seinem Knie. Es beginnt zu regnen. Nach einer Pause versucht er es noch einmal. Geht nicht. Wir entscheiden uns per Anhalter nach Xiahe zu fahren. Der erste Wagen der anhält, ist der Bus. Nach Preisverhandlungen steigen wir ein, die Räder sind auf dem Dach. Insgeheim bin ich froh, habe mich am ersten Regentag erkältet und meine Nase läuft und Kopf ist extrem schwer. Im Überseehotel bezahlen wir 20 Yuan pro Bett (Fr. 3.-), sind alleine in einem vier Bett Zimmer. Nachdem all unsere Taschen und nassen Kleider im Zimmer sind, rechnen wir damit, dass niemand mehr mit uns das Zimmer teilen will...

Xiahe ist ein lang gezogenes Dorf. Im oberen Teil hat es viele Souvenir und Tibet-Läden. Dann kommt das Labrang Kloster, welches ca. 1200 Mönche des Gelupa-Ordens (Gelbmützen-Sekte des Tibetischen Buddhismus) beherbergt. Neben Tempeln hat das Kloster sechs Klosterschulen. Am ersten Tag laufen wir die Kora (Pilgerweg), welche rund um das Kloster führt. Viele Gebetsmühlen zieren den Weg, welche von den Pilgern immer im Uhrzeigersinn gedreht werden. Einige der Tempel können wir Gratis besichtigen. Die anderen sehen wir am nächsten Tag während einer Führung mit einem Mönch. Wir verstehen kein Wort, nicht einmal Chris der Englisch als Muttersprache spricht. Aber der Mönch ist sehr lustig, immer wieder krümmt er sich vor lachen und wir lachen mit. So ist diese Führung sehr unterhaltsam.



 

Gefahrene Kilometer

10131km

nachgeführt am: 24.10.2011

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